Pyrolyse richtig nutzen: was drinbleiben darf und was nicht
Wie die Selbstreinigung funktioniert
Pyrolyse ist der bequemste Reinigungsweg: Statt zu schrubben, verriegelt der Ofen die Tür und heizt so hoch, dass eingebrannte Fett- und Speisereste veraschen. Nach dem Abkühlen wischst du die feine Asche mit einem feuchten Tuch aus. Der Preis dafür ist Energie – ein Lauf dauert je nach Stufe 1,5 bis 3 Stunden.
Was raus muss – und was bleiben darf
- Raus: antihaftbeschichtete Bleche, verchromte oder vernickelte Roste, Standard-Teleskopauszüge, Dauerbackfolie, Thermometer, alles aus Kunststoff oder Alu.
- Darf bleiben: ausdrücklich als pyrolysefest gekennzeichnete emaillierte Bleche/Roste und pyrolysefeste Auszüge. Steht nichts dabei, gilt: raus.
Schritt für Schritt
Garraum grob auswischen und grobe Reste (Krümel, Papier) entfernen – sie würden sonst nur qualmen.
Alles Nicht-Pyrolysefeste herausnehmen (siehe oben).
Pyrolyse-Programm und Stufe wählen (leicht/normal/stark je nach Verschmutzung).
Küche lüften – etwas Geruch ist normal. Tür bleibt automatisch verriegelt, bis der Ofen abgekühlt ist.
Nach dem Abkühlen die Asche feucht auswischen. Fertig.
Pyrolyse, Katalyse oder manuell?
Pyrolyse ist am gründlichsten und bequemsten, aber teurer und energieintensiver. Katalyse/Hydrolyse (Verdampfen mit etwas Wasser) ist günstiger und mittelgründlich. Manuell mit <a href="/pflege/">Backofen-Gel</a> oder <a href="/ratgeber/backofen-reinigen-hausmittel/">Hausmitteln</a> ist am billigsten und für Gelegenheitsbäcker völlig ausreichend.
❓ Häufige Fragen
Kann ich Teleskopauszüge bei der Pyrolyse drinlassen?
Warum riecht es beim ersten Pyrolyse-Lauf?
Wie oft sollte ich pyrolysieren?
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